Der Spass mit Rennrädern

Posted: 27th Juni 2011 by admin in Allgemein

Heutige Rennräder wiegen meist zwischen knapp 6 und 12 kg Das leichteste je in einem Rennen eingesetzte Rennrad war die Zeitfahrmaschine von Eddy Merckx, mit der er 1972 einen Stundenweltrekord aufstellte. Es ist ein Bahnrad mit gemufftem Stahlrahmen von Ugo de Rosa und wiegt 5,75 kg. Allerdings gibt es auch schon eine Designstudie, in der ein Rennrad unter 3 kg realisiert wurde. Inwieweit dieses Modell unter Rennbedingungen fahrbar ist, wird kontrovers diskutiert. Ein hochwertiges Rennrad ist aber Grundvoraussetzung um ein vernünftiges Radvergnügen zu haben. Die große Auswahl an Fahrrädern macht die Wahl nicht leicht, aber für jeden sollte sich ein passendes Rennrad finden.

Die heute üblichen Rennräder haben sehr schmale Felgen und Reifen, einen Rennlenker, den sogenannten Bügellenker, der verschiedenste Griffpositionen erlaubt und schmaler ist als sonst übliche Lenkerstangen . Der Lenkerbügel wird in der Regel so bemessen, dass seine Breite der Schulterbreite – abzüglich 2–4 cm – des Fahrers entspricht. Aus aerodynamischen Gründen werden beim Triathlon und Zeitfahren Lenkeraufsätze verwendet, bei denen der Fahrer mit den Unterarmen aufliegt und mit den Händen nach vorne greift. Schaltungs- und Bremsgriffe sind, soweit vorhanden, seit einigen Jahren als integrierte Einheiten üblich. Aus Gewichtsgründen verwenden einige Radrennfahrer bei Bergzeitfahren Rahmenschalthebel für den seltener benutzten Umwerfer.

Rennräder haben keine Gepäckträger und keine Schutzbleche. Beleuchtung und Dynamo besitzen sie grundsätzlich nicht – wenn überhaupt nur bei Trainingsrädern.